Zum Jahresende hat sich der Autobauer Mitsubishi erneut für Sondermodelle entschieden. Insgesamt drei Editionsmodelle sollen für einen erfolgreichen Jahresabschluss sorgen und bieten neben einer üppigen Ausstattung einen doch sehr attraktiven Preisvorteil. Den Einstieg bildet der Colt Edition, der bereits ab einem Preis von 9.990 Euro zu haben ist. Mit 75 PS unter der Haube bietet er als Sondermodell einen iPod touch. Daneben können sich Kunden auf ein Start-Stopp-System, Klimaautomatik und Zentralverrieglung verlassen. Der Preisvorteil gegenüber dem Listenpreis beläuft sich auf 4800 Euro.
Als zweite Variante können sich Mitsubishi Kunden für den Lancer Edition entscheiden. Zu den wichtigsten Ausstattungsmerkmalen gehören die Bi-Xenon-Scheinwerfer, sowie die Regen- und Lichtsensoren. Bei dem Editionsmodell kann zwischen dem Sportback und der Sportlimousine gewählt werden. Zu haben ist der Mitsubishi Lancer Edition ab einem Preis von 15.490 Euro. Ab einem Basispreis von 22.490 Euro können sich Kunden den Outlander Edition als drittes Sondermodell sichern. Die Einstiegsvariante leistet 147 PS und bietet Kunden einen Preisvorteil von 5700 Euro.
Der Autobauer Mitsubishi hat sich beim Lancer Sportback, der zum Modelljahr 2009 gehört, für Nachbesserungen entschieden. Aufgrund seiner Verkaufszahlen gehört das Modell bisher zu den Unterschätzten in der Kompaktklasse. Sowohl die geringe Auswahl bei den Antrieben als auch der Einstiegspreis in Höhe von 20.000 Euro dürften der Beliebtheit des Lancer Sportback schaden. Mit den Nachbesserungen durch Mitsubishi könnte sich dieses Bild jedoch wandeln.
Immerhin liegt der Basispreis weit unter dem bisherigen Niveau. So ist der 1.6er Benziner bereits zum Basispreis von 15.000 Euro zu haben. Daneben hat Mitsubishi einen Innovativ-Diesel eingeführt. Der 1.8 DI-D kann sowohl mit 116 als auch mit 150 PS aufwarten. Erstaunlich ist aber auch die Fahrzeuglänge, die der Mitsubishi Lancer Sportback zu bieten hat. Immerhin ist eine Länge von fast 4,60 m für die Kompaktklasse außergewöhnlich. Bisher hat sich ausschließlich Mercedes mit der C-Klasse an diese Vorgabe gewagt. Nicht zuletzt deswegen präsentiert der Lancer Sportback im Innenraum ein großzügiges Platzangebot, das für die Insassen vor allem Komfort vermittelt.
Mitsubishi begrüßt das neue Modelljahr mit einer erweiterten Motorenpalette, der es durchaus nicht an Vielfalt mangelt. So steht bereits der Kompakt-SUV ASX mit zwei Aggregaten bei den Händlern zum Kauf bereit. Dazu kommen die Frontantriebsvarianten mit einem 117 PS starken Benziner und einem 116 PS starken Diesel. Beide Motoren stehen auch für den Lancer in Gestalt einer fünfsitzigen Limousine bereit.
Zu den Neuheiten beim überaus geräumigen Outlander gehört die 2,2-Liter-Dieselvariante, die mit 177 PS aufwarten kann. Infolge der neuen Motorenpalette ändern sich auch die Preise der Mitsubishi Fahrzeuge. So startet die ASX-Preisliste nun bei 17.900 Euro für die Benziner. In dieser Form bietet der ASX immerhin ein Fünfgang-Handschaltgetriebe. Aber auch der Selbstzünder kann sich mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe sehen lassen. Er kostet in der etwas gehoben Ausstattung Inform 20.990 Euro. Alle Mitsubishi ASX-Modelle sind zudem in Sachen Sicherheit gut ausgestattet. So bieten sie sieben Airbags, die elektronische Stabilitätskontrolle und eine Traktionsregelung. Der Basis-Benziner der Lancer-Reihe schlägt mit 14.990 Euro zu Buche. Ein wenig teurer ist der Diesel mit 19.990 Euro.
Nachdem sich Mitsubishi bisher bei der Lancer-Baureihe an einem Diesel-Direkteinspritzer von VW bediente, setzt der Autohersteller nun auf eigene Technik. Ab Herbst sind sowohl Sedan als auch Sportback mit einem 1,8-Liter-Vierzylinder ausgestattet, der aus dem eigenen Haus stammt. Im Vergleich mit der VW-Lösung kann sich der neue Vierzylinder vor allem technisch durchsetzen und legt eine bisher eher unbekannte Moderne aufs Parkett.
Zu haben ist das Aggregat wahlweise mit 116 oder 150 PS. Es präsentiert sich als ein Musterbeispiel des modernen Motorbaus. So verfügt er über Direkteinspritzung, Turboaufladung und Common Rail. Außerdem ist er nach Euro 5 zertifiziert und glänzt serienmäßig mit einem Dieselpartikelfilter. Weltweit ist er der erste Selbstzünder, der mit einer variablen Ventilsteuerung ausgestattet ist. Das Verdichtungsverhältnis ist für einen Dieselmotor vergleichsweise niedrig.
Doch auch in punkto Sparsamkeit kann sich der 1,8-Liter-Vierzylinder durchaus durchsetzen. Immerhin präsentiert sich das Triebwerk in akustischer Hinsicht von der zurückhaltenden Seite. Außerdem überzeugen ein ordentlicher Durchzug und der Verbrauch, der bei 100 Kilometern bei rund 5,2 Litern liegt. Nach Aussagen von Mitsubishi soll der Verkauf Ende 2010 starten. Genaue Preise sind bisher jedoch noch nicht bekannt.
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