
Mitsubishi L200 | © by flickr/ maxmborge
Der Autobauer Mitsubishi hat seine Zulassungszahlen in Deutschland im Jahr 2011 deutlich steigern können. Dem Hersteller gelang eine Steigerung um 20,8 Prozent. Damit wurden hierzulande insgesamt 30.050 Fahrzeuge des Herstellers zugelassen. Mitsubishi verbuchte somit die höchste Zuwachsrate von allen japanischen Herstellern in Deutschland. Mit Blick auf alle Autobauer reiht sich Mitsubishi auf Rang fünf ein.
Der Crossover ASX führt die Modell-Hitliste mit insgesamt 10.082 Einheiten an. Dahinter liegen die Modellreihen Colt, Outlander und Lancer. Der Colt verzeichnete im vergangenen Jahr immerhin noch 9.321 Zulassungen. Darüber hinaus verbuchte der Offroad-Klassiker Pajero insgesamt 1.917 Zulassungen. Auch das Elektrofahrzeug von Mitsubishi konnte in Deutschland manch einen Käufer begeistern. Insgesamt 683 Käufer haben sich für den besonders umweltfreundlichen Stromer des Herstellers entschieden. Bei der PKW-Statistik wurden mit Blick auf den Pick-up L200 nur 58 Einheiten berücksichtigt. Insgesamt konnten die Japaner an dieser Stelle jedoch mehr als 1700 Einheiten verkaufen. Etwa 1650 L200 wurden von den Käufern letztlich als Nutzfahrzeug zugelassen.

Mitsubishi Lancer | © by flickr/ Leap Kye
Im Kompaktsegment gehört der Mitsubishi Lancer bereits seit Jahren zu einem der bekanntesten Modelle. Doch auch an Sportlichkeit mangelt es dem Fahrzeug nicht. Ein Beweis dafür ist der Lancer Sportback, der von den Japanern ebenfalls im Kompaktsegment etabliert wurde. Mit Blick auf die Optik fällt rasch auf, dass es sich bei dem Lancer Sportback wohl um das sportlichste Modell im Kompaktsegment handeln dürfte.
Mitsubishi ist es bei dem Design von dem Lancer Sportback gelungen, Selbstbewusstsein überzeugend in Form zu bringen. So wurde die Jetfighter-Front, wie sie für den japanischen Autobauer typisch ist, auch bei diesem Modell geschickt umgesetzt. Auch wenn es sich bei dem Lancer Sportback mit Blick auf den Automobilmarkt nicht mehr um den Jüngsten handelt, konnte er sich in optischer Hinsicht durchaus gut halten. Dabei ist es vor allem die Front, die bei vielen Käufern mit ihrer dynamischen Schnauze für Begeisterung sorgt. Eine Besonderheit von dem Lancer Sportback ist der Kofferraumboden, der in unterschiedlichen Höhen arretiert werden kann.

Mitsubishi ASX | © by flickr / thienzieyung
Der Autobauer Mitsubishi kann seinen Absatz in Deutschland erheblich steigern. Mitsubishi kam in Deutschland auf den höchsten Zuwachs unter allen japanischen Marken. Von Januar bis August konnten die Händler des Herstellers in der Bundesrepublik im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 45 Prozent mehr Neuwagen verkaufen. Damit stieg der PKW-Absatz hierzulande auf 21.226 Fahrzeuge.
Diese Zahlen ließen sich aus der aktuellen Zulassungsstatistik von dem Kraftfahrt-Bundesamt ablesen. Die Mitsubishi Motors Deutschland GmbH konnte mit diesem Zuwachs zu dem wachstumsstärksten Importeur von japanischen Fahrzeugen in der Bundesrepublik avancieren. Dabei basiert der Erfolg des Autobauers auf der auch weiterhin starken Nachfrage nach dem Crossover-SUV ASX. Insgesamt 7.050 Einheiten der Baureihe konnten im angegebenen Zeitfenster veräußert werden. Dahinter reihen sich die Klassiker des Herstellers ein. Mit 6.607 Einheiten befindet sich der Mitsubishi Colt auf dem zweiten Platz. Der Outlander erreicht mit insgesamt 3.164 Einheiten den dritten Rang. Die unterschiedlichen Modelle der Baureihe Lancer konnten insgesamt 2.546 Mal verkauft werden.

Mitsubishi Lancer | © by flickr/ Leap Kye
Ab sofort können sich die Kunden des Autobauers Mitsubishi mit Blick auf den Lancer für einen neuen Dieselmotor entscheiden. Mit diesem erweitert der Hersteller das Motorenangebot dieser Baureihe. Im Vergleich zu seinem Vorgänger bietet der neue 1,8 Liter Dieselmotor 10 PS mehr. Wie Mitsubishi zuletzt erklärte, konnte bei dem neuen Motor zudem eine Reduzierung des Verbrauchs erreicht werden. Der neue 1,8 Liter Diesel hat eine Leistung von 150 PS und kommt bei dem Lancer Sportback zum Einsatz. Bekannt ist die Motorisierung bereits aus dem Crossover ASX.
Mit dem neuen Dieselmotor wird der bisherige Zweiliter mit 140 PS abgelöst. Der ECE-Verbrauch liegt nach Angaben des Herstellers in Verbindung mit dem neuen Motor bei 5,7 Litern pro 100 km. Zuvor musste an dieser Stelle ein Wert von 6,1 Litern genannt werden. Für die Verbrauchsreduzierung setzt Mazda auf ein Sechsganggetriebe und ein Start-Stopp-System. Der Mitsubishi Lancer Sportback bietet seinem Fahrer zudem eine üppige Ausstattung und gestaltet sich damit vergleichsweise komfortabel.

Mitsubishi Colt | © by flickr/ Igor Stawiarski
Der Autobauer Mitsubishi sorgt derzeit mit seinen Xtra-Sondermodellen auf dem Markt für Aufmerksamkeit. Nun hat der Hersteller bei den Sondermodellen nochmals Hand angelegt und sie mit einem weiteren Extra ausgestattet. Zu den Ausstattungsvarianten gesellt sich im der Zuge der jüngsten Veränderungen noch ein Navigationssystem, von dem Kunden ab sofort profitieren können. Die Sondermodelle Xtra sind für die Baureihen Outlander, Lancer und Colt erhältlich. Bei ihnen wurde die Ausstattung von Mitsubishi um das TomTom Navigationssystem Via Live 120 erweitert.
Nach Angaben des Autobauers sichern sich Kunden mit dem Colt Xtra einen Preisvorteil in Höhe von 4700 Euro. Das Sondermodell ist ab einem Preis von 9900 Euro zu haben. Einen ähnlich hohen Preisvorteil können sich Mitsubishi Kunden in Verbindung mit dem Lancer Xtra sichern. Dieser beläuft sich sowohl bei der Limousine als auch bei dem Sportback auf 4200 Euro. Ab 19.990 Euro können die Sondermodelle dieser Baureihe genutzt werden. Bei dem SUV Outlander sparen Barzahler beim Sondermodell eine Summe von 6200 Euro.