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Der neue Mitsubishi ASX

22. Februar 2012 Keine Kommentare
Mitsubishi ASX

Mitsubishi ASX

Nachdem der Mitsubishi Colt lange Zeit fast als japanischer VW Golf galt, tat sich eine Lücke im Programm des Herstellers auf. Der neue Mitsubishi ASX, als Kompaktauto im SUV-Look, soll diese Lücke nun füllen. Beim ASX handelt es sich um ein sogenanntes Crossover-Modell – sprich um ein Fahrzeug mit der Optik eines SUV und Allradantrieb als Option. Der Begriff SUV (Sport Utility Vehicle) bezeichnet einen PKW der einen ähnlichen Fahrkomfort wie den einer Limousine bietet, jedoch eine erhöhte Geländegängigkeit ermöglicht und von der Optik der Karosserie an das Erscheinungsbild von Geländewagen erinnert und die neuesten Automobil Testberichtebereits mit positiven Kommentaren dominiert. Der Mitsubishi ASX ist demnach zwischen familientauglichem Kombi, konventionellem Kompaktwagen und kleinem SUV zu positionieren.

In seinem Heimatland Japan steht der ASX bereits seit Februar 2010 zum Verkauf, bei uns kam er etwas später, im Frühsommer 2010 in die Verkaufshallen. Mithilfe des ASX wechselte demnach auch Mitsubishi aus der Golf-Klasse auf die Crossover-Schiene. Dies wird vor allem durch die bulligere Optik sowie durch die erhöhte Sitzposition begünstigt. Komplett neu hingegen ist der eigens von Mitsubishi entwickelte Turbodiesel. Als Besonderheit sind sein niedriges Verdichtungsverhältnis (14,9:1) und seine variable Steuerung der Einlassventile zu nennen, denn die Dieselvariante verfügt als weltweit erster Diesel-Pkw über diese variable Ventilsteuerung.

Technisch gesehen ist der Mitsubishi ASX ein enger Verwandter des Outlander, von welchem er auch 70 Prozent der Teile übernimmt. Da er in der Länge allerdings lediglich 4,30 Meter misst, ist er, knapp 40 Zentimeter kürzer sowie 300 Kilo leichter, eindeutig unterhalb des Outlanders anzusetzen.

Im Allgemeinen findet der Fahrer ein durch und durch übersichtliches Cockpit mit leicht verständlichen Bedienelementen vor. Eine gute Übersicht bieten zudem die großen Außenspiegel. Im Fond sind für bis 1,90 Meter große Personen ausreichende Platzverhältnisse vorhanden und auch der Kofferraum liegt mit mindestens 416 Liter durchaus auf klassenüblichem Niveau. Auch die Standardausstattung lässt sich sehen: Panorama-Glasdach, Sound- sowie Navigationssystem, beheizte Ledersitze mit elektrischer Verstellung für den Fahrersitz, Einparksensoren am Heck, Start-Stopp-Automatik, Klimaautomatik, schlüsselloser Zugang und Xenon-Scheinwerfer lassen keine Wünsche offen. Der offizielle Benzinverbauch wird bei 5,5 (Diesel) und 5,9 Liter (Benziner) angesetzt.

Der Mitsubishi ASX zeichnet sich demnach durch seinen laufruhigen Motor, das gute Platzangebot und sein faires Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

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Mitsubishi Gebrauchtwagen

30. April 2011 Keine Kommentare
Colt Cabrio CZC

Colt Cabrio CZC

Mitsubishi wurde hierzulande hauptsächlich durch die Rallye-Erfolge des vierradgetriebenen Geländewagens Pajero und der, ebenfalls mit Vierradantrieb ausgestatteten Limousine Lancer Evolution bekannt. Von Januar bis Ende März 2011 war der ASX mit 2879 Einheiten das meistverkaufte Modell, gefolgt vom Colt, der sich 2638 Mal verkaufen ließ. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 8616 Fahrzeuge laut Mitsubishi abgesetzt. 2011 umfasst die Modellpalette des Herstellers folgende Typen:

Colt (Kompaktmodell)
Lancer Sportlimousine und Sportback (Schrägheck), Lancer Evolution
ASX („Crossover”/Kompakt-SUV)
Outlander (Mittelklasse-SUV)
Pajero (Geländewagen)
L200 (allradgetriebener „Pick-up“/Pritschenwagen)
i-MiEV (Elektrokleinwagen)

Der Outlander 2.2 DI-D, ausgestattet mit einem 2,2 Liter-Dieselmotor von Peugeot, absolvierte einen 18-monatigen AutoBild-Dauertest über 81.000 km ohne nennenswerte Schäden.
Laut eurotaxSchwacke und AutoBild wird der Outlander in den kommenden Jahren das wertstabilste Fahrzeug seiner Klasse sein. Dementsprechend wurde er mit dem „Wertmeister-Preis“ ausgezeichnet. Zugrunde gelegt: eine jährliche Fahrleistung von 20.000 km sowie der voraussichtliche Wertverlust in den ersten vier Jahren.
Die Pannenstatistik 2010 des ADAC weist den Colt als den zuverlässigsten Japaner in der Kleinwagen-Klasse aus und damit einen super Kandidaten als Mitsubishi Gebrauchtwagen. Er belegte den 3. Platz. Zuverlässiger waren nur der Peugeot 207 und der Sieger dieser Klasse, der Mini.
Seit 1993 verkaufte sich der L 200 ĂĽber 55.000 Mal. Das Kraftfahrtbundesamt KBA nennt mit 1.870 Zulassungen den L200 als den meistzugelassenen Pick-up des Jahres 2010.
Gute Gründe also, um dieser Marke generell eine große Beliebtheit und damit einhergehend vermutlich hohe Wertstabilität zu attestieren?
Das wäre voreilig.

Beispielsweise hat es, abgesehen vom bereits erwähnten Colt, kein anderer Mitsubishi geschafft, in den vom ADAC in seiner Pannenstatistik 2010 genannten Klassen „Kleinstwagen, Kleinwagen, Untere Mittelklasse, Mittelklasse, Obere Mittelklasse, Kleinbusse/Transporter“ aufgeführt zu werden; geschweige denn, eine davon anzuführen.
Alle Versuche, im Segment Sportwagen FuĂź zu fassen, sind in Deutschland, ja sogar in Europa gescheitert. So sind die Sport-Modelle Starion und Eclipse eher unbekannt.
Weitgehend unbekannt ist auch der Mitsubishi Sigma, ein Fahrzeug der Oberen Mittelklasse – ebenfalls einmal in Deutschland angeboten.
Solche Alt-Fahrzeuge sind selten und gebraucht nur mit sehr hohen Verlusten zu veräußern. Es gibt kaum Nachfrage.

Ende 2009 stellte Mitsubishi das Colt Cabrio CZC mangels Nachfrage ein – andere Hersteller nennen lange Lieferfristen, möchte man einen Wagen mit versenkbarem Dach haben (der Colt ist derzeit das zweitmeistverkaufte Modell von Mitsubishi).